ACT

Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab*

 

ACT Akzeptanz- und Commitmenttherapie / Psychotherapie und Coaching

 

A steht für Akzeptieren

Das bedeutet achtsam zu sein und in der Achtsamkeit zu akzeptieren, dass Gedanken und Gefühle
einerseits hilfreich andererseits aber auch hinderlich sein können.

Dass diese Gedanken und Gefühle nicht kontrollierbar sind.

Zu akzeptieren, dass das Verhalten und die psychische Umgebung kontrollierbar sind.

C steht für Commitment = Selbstverpflichtung

Das bedeutet, dass sich der Klient beziehungsweise die Klientin selbst verspricht nach den eigenen Werten
und Zielen zu Handeln und die Ziele und Pläne nicht aus den Augen zu verlieren. Ich als Helferin (Coach,
Therapeutin) unterstütze bei der Identifikation der eigenen Werte und dem Verfolgen der Ziele.

 

T steht für Therapie

Steckt ein Klient oder eine Klientin in einer gefühlten Sackgasse fest wird es schwierig sich weiter im Leben
vorwärts zu bewegen, sich zu verändern, Ziele zu erreichen (ACT geht von einer psychischen Inflexibilität aus).
Es ist meine Aufgabe als Therapeutin mit verschiedenen Techniken dabei zu helfen psychische Flexibilität zu
erreichen und die bildliche Sackgasse zu verlassen.

ACT (sprich wie das englische act) ist eine sehr junge und pragmatische Form der kognitiven Verhaltenstherapie
und wird bei der Behandlung von Ängsten, Depressionen, Zwängen oder Stress eingesetzt.

 

Dieses einfache Bild erklärt das Prinzip von ACT:

Ich habe beschlossen das Tanzen zu erlernen. Im Laufe meines Lebens habe ich viele Versuche unternommen
die bisher alle gescheitert sind. Nun wage ich einen neuen Versuch.

Ich erlerne den Grundschritt, erlerne, als Herr das Führen, als Dame, mich führen zu lassen. Lerne den Takt zu
halten, die richtige Belastung meiner Füße, erste Figuren und Drehungen.

Mit etwas mehr Übung gelingt es mir komplexere Figuren und Drehungen zu erlernen und meine Bewegungen,
im Takt der Musik, zu einem Tanz zusammenzufügen.

Eines Tages kann ich schwungvolle Bewegungen machen, intuitiv Figuren tanzen, mal die eine, mal die andere,
bis irgendwann der ganze Tanz nur noch improvisiert wird. Ich weiß am Anfang nicht was ich bis zum Ende es
Tanzes alles machen werde, welche Drehungen, welche komplexeren Figuren.

Die Bewegungen fließen im Takt der Musik und ich bin in der Lage auf unterschiedliche Rhythmen zu tanzen,
egal, ob es sich um einen schnellen oderen einen langsamen Tanz handelt. Ich bewege mich mühelos auf dem
Parkett, kann mich einfach zwischen den anderen Tanzpaaren einreihen und spontan auf deren Tanzweise
reagieren. Ich kann mich der Größe der Tanzfläche, sonstigen Gegebenheiten, den Fähigkeiten meines Partners
und der Musik anpassen.

Aber eines ist dabei sehr wichtig! Ich tanze eigentlich nach wie vor die Grundschritte die ich ganz am Anfang gelernt
habe. Ich gehe mit meinen Tanzschritten lediglich anders um als ich es anfangs, mit wenig Übung, getan habe.

 

*Marcus Aurelius Antonius, Marc Aurel römischer Kaiser *26.04.121 …17. März 180 n. Chr.