Trauerbegleitung – Begleitung in Trauersituationen für Erwachsene und Kinder

 

Trauern ist ein Prozess der Zeit braucht und Zeit haben darf.

 

Trauern heißt nicht nur um einen verstorbenen Menschen zu trauern. Wir trauern auch nach einer
Trennung, beim Verlust eines Arbeitsplatzes oder auch, vor allem, als alleinstehender Mensch, um
einen tierischen Lebensgefährten. Jeder Mensch macht in seinem Leben solche Erfahrungen und
darf deshalb akzeptieren, dass trauern normal, richtig und wichtig ist. Eine Zeit zum Innehalten.

 

Es dauert, bis ein trauernder Mensch realisiert, dass der Verstorbene wirklich niemals wieder kommt,
dass das Leben eine neue Form annehmen muss. Häufig setzt man sich gerade in dieser Zeit mit dem
eigenen Sterben, dem eigenen Tod auseinander.

 

Viele um einen Angehörigen trauernde Menschen fühlen sich vom Verstorbenen alleine gelassen. Aber
auch in den anderen Situationen muss man häufig allein lernen mit den Veränderungen umzugehen.

 

In früheren Jahren war es völlig normal ein „Trauerjahr“ einzuhalten. Schwarze Kleidung der Witwe, viele
Tabus. Eine Menge der damals geltenden Einschränkungen ist sicher heute nicht mehr zeitgemäß und trotzdem:

 

Ein Jahr, vielleicht auch zwei, wird es dauern, bis all die Gedenktage, Jubiläen und die Festtage im Jahreszyklus
mit immer weniger und schließlich ohne Trauer und Schmerz erlebt werden können. Bis die Erfahrung des Verlustes
positiven Erinnerungen weichen können. Egal, ob der Mensch den man verloren hat verstorben ist, oder eine Trennung
herbei geführt hat.

 

Es ist zuviel verlangt, wenn Ihr Umfeld Ihnen signalisiert, dass es an der Zeit ist nach zwei, drei Monaten wieder
„richtig zu funktionieren“.

 

Der Tod eines älteren Angehörigen, des Ehe- oder Lebensgefährten, der Tod eines Kindes, der Tod eines
Menschen der mitten aus dem Leben gerissen wurde, oder der Partner, die Partnerin die beschlossen haben
den Lebensweg ohne Sie weiter zu gehen: All diese Erfahrungen sind oft mit einem Trauma verbunden. Von
jetzt an ist das Leben ein anderes.

 

Ich will Ihnen mit Abschiedsritualen und einfühlsamen Gesprächen dabei helfen sich in Ihrer neuen Situation
zurecht zu finden. Ich will Ihnen helfen neben der Trauer und dem Verlust auch zu erkennen welches „Erbe“
der Verstorbene für Sie hinterlassen hat.

 

Auch der Partner oder die Partnerin die beschließen die Beziehung zu beenden hatten positiven Einfluss
auf Ihr Leben. Vielleicht haben Sie gemeinsame Kinder? Ich will Ihnen helfen zu würdigen was positiv in Ihrer
Beziehung war und sich auch weiterhin positiv auf Ihr Leben auswirken wird.

 

Ist in Ihrem Leben, nach der langjährigen Pflege eines Angehörigen ein Loch in Ihem Alltag entstanden das eine
schmerzliche Leere spüren lässt? Ich helfe Ihnen sich aus dem Schmerz zu lösen und diese Leere wieder zu füllen.

 

Für Sie entsteht aus anderen Kindern eine völlig neue Lebenssituation. Ich unterstütze Sie gerne bei der Neuorientierung.
Sehr gerne auch bei Ihnen zuhause, im für Sie gewohnten und vertrauten Umfeld.

 

Ein Abschied ist immer auch ein Neubeginn. Letztlich stellt jeder Neubeginn auch eine Chance dar. Ich will Sie
dabei unterstützen diese Chance zu sehen, zu würdigen und zu ergreifen.